Zur Person...

Nach Beendigung des Medizinstudiums in Moskau im Jahre 1976 begann ich meine ärztliche proktologische Tätigkeit (Die Lehre vom Enddarm) zunächst in einem Krankenhaus der Maximalversorgung, später im Institut für Proktologie in Moskau, dem  größten und führenden proktologischen Spital Rußlands.

Nach Übersiedlung nach Deutschland 1981 hatte ich das Glück, meine fakultative Weiterbildung in der Kolo-Proktologie unter der Leitung von Prof. Dr. med. Girona in Recklinghausen fortsetzen zu können. Hier bekam ich für die Dauer von fast drei Jahren zusätzliche Kenntnisse und Fertigkeiten in allen Bereichen des großen kolo-proktologischen Spektrums. 

Seit dem 1. Dez. 1985 bin ich im Evangelischen Krankenhaus Lengerich, umbenannt in Helios Klinik Lengerich nach Übernahme durch die Helios Kliniken GmbH, überwiegend kolo-proktologisch und - seit dem 1. November 1992 - in Oberarztposition tätig. Ich führe selbständig und weisungsunabhängig die kolo-proktologische Sprechstunde und decke somit die gesamte Krankheitsbildpalette des proktologischen Krankengutes ab.

Meine Schwerpunkte sind neben den etablierten Behandlungen von Hämorrhoiden, Analfissuren (Afterriss), Fisteln etc., die Abnormitäten (z.B. Schwäche) des Beckenbodens, Rekonstruktionen desselben, Wiederherstellungen des Schließmuskels, Probleme der Obstipation (Verstopfung) sowie auch der Durchfälle. Besonders viel Zeit widme ich den Patienten mit Problemen der ano-rektalen Obstipation (Unfähigkeit Stuhl aus dem After heraus zu befördern) sowie auch Patienten mit Inkontinenzproblemen (Stuhlhalteschwäche).

Besonders großen Stellenwert nimmt in meiner Sprechstunde die hohe Koloskopie (Dickdarmspiegelung) ein, und zwar mit Polypektomien (Entfernung von Dickdarmgeschwulsten), Aufbougierung von Stenosen (Aufdehnung von Verengungen), Dekompression des Kolons bei Pseudoobstruktion desselben – auf Wunsch unter Beteiligung eines erfahrenen Anästhesie-Teams hier im Hause.