Proktologie - die Lehre von den Enddarmerkrankungen

Was kann ich tun, um Enddarmerkrankungen zu verhindern?

Die richtige Ernährung:
Gesunde, ballaststoffreiche Nahrung mit einem hohen Pflanzenanteil, Gemüse und Obst, wenig Fett und Fleisch und eine ausreichende Trinkmenge sind die Grundlagen gesunden Lebens. Abführmittel sollten auf keinen Fall genommen werden, da sie auf Dauer den Darm schädigen.

Sport und Bewegung:
Viel Bewegung, Rad fahren, Schwimmen oder auch Spazieren gehen – aber jeden Tag – helfen auch der Verdauung. Fragen Sie den Arzt, welche Sportarten den Beckenboden
nicht zusätzlich belasten!

Tägliche Hygiene:
Die Vorsorge beginnt nie beim Arzt, sondern zu Hause. Bei anhaltenden Veränderungen der Stuhlkonsistenz, der Stuhlfarbe oder des Geruchs ist besondere Aufmerksamkeit geboten und ein Arztbesuch angeraten. Die Analhygiene, die mit Toilettenpapier und feuchten Tüchern etc. vorgenommen wird, ist falsch. Bei verschiedenen Beschwerden im
Bereich der Analregion (aber auch ohne !) sollte man die „Behandlung“ bereits zu Haus mit ausschließlich Brause bzw. Dusche beginnen. Beim „Wischen“ der Afterregion reibt man zwangsläufig winzige Kotpartikel in die Haut, in der fälschlichen Annahme, eine korrekte Säuberung vorgenommen zu haben.